Über Kroatien

Geographische Merkmale

Kroatien befindet sich im Südosten Europas, in Berührung mit dem Mittelmeerraum, Mittelund Südosteuropas. Es befindet sich zwischen dem 42° 23’ und 46° 33’ nördlichen Breitengrad und dem 13° 30’ und 19° 27’ östlichen Längengrad. Die Bedeutung der geographischen Lage der Republik Kroatien wird durch das Adriatische Meer vergrößert, als demjenigen Teil des Mittelmeeres, der am tiefsten und nördlichsten in die Mitte des europäischen Kontinentes eindringt.

Lastovo

Das Gebiet Kroatiens wird in drei naturgeographische Einheiten oder Regionen geteilt: Tiefebene oder pannonische Naturregion (umfasst 55% des Territoriums und 66% der Bevölkerung)

Küstenoder adriatische Naturregion (umfasst 31% des Territoriums und 31% der Bevölkerung) Gebirgsnaturregion (umfasst 14% des Territoriums und 3% der Bevölkerung).

Kroatien besitzt: Seen und Hügel im kontinentalen Norden und Nordosten (Mittelkroatien und Slawonien als Teil der pannonischen Tiefebene) Bewaldete Gebirge in Lika und Gorski kotar, die zu den Dinariden gehören Eine Felsküste am Adriatischen Meer (Istrien, Nordküste und Dalmatien) Oberfläche des Meeres an der Küste: 33.200km2 Oberfläche des Festlandes und der Küste: 89.810 km2 Gesamte wirtschaftliche Fläche: 113.680 km2

Länge der Festlandgrenzen: 2.028 km – detaillierter Küstenlänge: 5.835 km Küstenlänge des Festlandes: 1.777 km Küstenlänge der Inseln: 4.058 km

Anzahl der Inseln: 1246 Kroatien hat 122 Städte und 416 Gemeinden.

Palagruža

Wichtigste Städte in Kroatien sind: Zagreb (Hauptstadt), Split, Dubrovnik, Rijeka, Osijek, Zadar, Karlovac, Pula, Sisak, Knin, Gospić, Šibenik, Slavonski Brod, Mali Lošinj, Vukovar ...

In Kroatien gibt es acht Nationalparks: NP Brijuni, NP Kornati, NP Krka, NP Mljet, NP Paklenica, NP Plitvicer Seen, NP Risnjak, NP Nord Velebit. Naturparks in Kroatien sind: NP Biokovo, NP Kopački rit, NP Lonjsko polje, NP Medvednica, NP Papuk, NP Telašćica, NP Velebit, NP Vransko See, NP Učka, NP Žumberak – Samoborgebirge, NP Lastovo Archipel.

Klima

Im Binnenland Kroatiens herrscht gemäßigt kontinentales Klima, im Gebirgsland Vorgebirgsund Gebirgsklima, im Küstenbereich Mittelmeerklima (mit trockenen und warmen Sommern sowie nassen und milden Wintern) und im Hinterland Submittelmeerklima (mit etwas kälteren Wintern und wärmeren Sommern). Das Klima wird auch von der Position Kroatiens innerhalb der nördlich gemäßigten Zone beeinflusst.

Die Durchschnittstemperatur im Binnenland beträgt

12im Januar 0°C bis 2°C, im August 19°C bis 23°C und im Küstenbereich im Januar 6°C bis 11°C, im August 21°C bis 27°C.

Mit durchschnittlich 2.600 Sonnenstunden pro Jahr ist die adriatische Küste eine der sonnigsten des Mittelmeeres und die Meerestemperatur beträgt im Sommer zwischen 22°C und 25°C.

Pflanzenwelt

Die Flora Kroatiens zählt insgesamt 4275 Pflanzenarten und 1072 Unterarten. Nach der Artenanzahl pro Quadratmeter nimmt Kroatien den dritten Platz in Europa ein, was viel über den Pflanzenreichtum des Landes aussagt. Etwa 6,5% der kroatischen Flora ist endemisch (346 Familien). Der bekannteste kroatische Endemit ist sicherlich die Velebit-Degenie.

Erdbeerbaum

Bevölkerung

Der Volkszählung von 2001 nach haben in Kroatien 4.437.460 Einwohner gelebt. Den Großteil der Einwohner Kroatiens stellen Kroaten (89,6%), 88% sind katholisch, 4,42% orthodox und 1,28% muslimisch.

Die kroatische Sprache ist die offizielle Amtssprache der Republik Kroatien.


Adriatisches Meer

Das Adriatische Meer ist ein Zweig des Mittelmeeres, der die Apenninenhalbinsel von der Balkanhalbinsel trennt sowie das Apenninengebirge vom Dinarischen Gebirge. Seine Oberfläche beträgt 138 595 km2, die Länge 738 km, die durchschnittliche Breite 159,3 km und die durchschnittliche Tiefe 173 m.

Die Gewässer an der östlichen Küste des Adriatischen Meeres, von der Halbinsel Savudrija im Westen bis zur Halbinsel Prevlaka an ihrem südöstlichen Teil, gehören zum Territorium der Republik Kroatien. Dieser wunderschöne Naturbereich mit einer Küstenlinie von 5790 km zählt zu den am meisten zerklüfteten Küsten der Welt.

Die kroatischen Inseln umfassen nahezu alle Inseln der adriatischen Ostküste sowie der mittleren Adria, was sie zum zweitgrößten Archipel des Mittelmeeres macht. Es gibt 1246 Inseln. Der Name der Adria existiert bereits seit der Antike. Im Lateinischen lautete es Mare Hadriaticum. Der Name stammt wahrscheinlich von der Stadt Adria oder Hadria, der die Bezeichnung für nur den nördlichen Teil der Bucht war. Später dehnte er sich auf die gesamte Bucht aus.

Leuchtturm glavat

Das Adriatische Meer ist vorwiegend seicht. Nördlich von Pula übersteigt die Tiefe keine 50 m und nördlich von Zadar keine 100 m (während der Eiszeit befand sich dieses Gebiet auf dem Festland). Im südlichen Teil des Adriatischen Meeres befindet sich eine Einsenkung, in der die Tiefen plötzlich abfallen (die größte Tiefe beträgt 1233 m).

Der Salzgehalt des Meeres beträgt 38‰, was über dem Weltdurchschnitt liegt.

Die Adria ist ein relativ warmes Meer – die Temperaturen bewegen sich zwischen 22°C und 25°C im Sommer und zwischen 5°C und 15°C im Winter. Die Meeresströmungen im Adriatischen Meer sind warm und fließen vom Süden nach Norden die kroatische Küste entlang und vom Norden nach Süden die italienische Küste. Die Gezeiten sind nicht übertrieben stark ausgeprägt.

Die kroatische Küste des Adriatischen Meeres wird als das sauberste Meer in Europa angesehen.

Von den Winden sind die bekanntesten: die Bora, die Kälte bringt, der Südwind, der Feuchtigkeit bringt und der Maestral, der die Sommerschwüle abmildert.

Die Adria ist reich an Pflanzen- und Tierwelt. Sie wird von zahleichen Fischarten, Säugetieren, Weichtieren, Krebsen, Vielborstern, Plankton, Algen, Schwämmen und anderen Organismen bewohnt.
Wegen all dem bietet das Adriatische Meer große Möglichkeiten zur Entwicklung des Tourismus und der Fischerei.

Untersee

Die kroatische Untersee verbirgt mehr als 116 registrierte und beschriebene Tauchdestinationen, die Anblicke von antiken Segelschiffen sowie Korallenwiesen auf senkrechten Unterwasserwänden, Meereshöhlen und von Fischschwärmen bewohnte, versunkene Kriegsschiffe einschließen.



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