74. Stellen

Greben Topovi

Helm-Schnecke (Semicassis undulata)
Auf der linken Seite der Insel Vis befindet sich die Insel Greben. Vorsichtig herausstehend lässt sie keine Gefahr erkennen. Doch von der Rauheit und Gefahr der See, die sie verbirgt, zeugt am besten ihre Untersee. Entlang des Ufers des Inselchens Greben befindet sich 30 – 50 Meter vom Ufer entfernt die Stelle, an der ein Holzsegelschiff seine Fahrt beendete. Man weiß wenig über dieses Se- gelschiff, denn von ihm zeugen lediglich seine grünen Kanonen, die auf dem Grund liegen, genauso wie sie auf dem Schiff angebracht waren. Es gab 16 Kanonen, von denen sich 14 an der Tauchstelle befinden und zwei aus Bronze wurden in das Museum der Stadt Vis gebracht. Das Schiff war aus Holz gebaut und da es lange den Meeresorganismen ausgesetzt war, löste es sich auf. Man nimmt an, dass es sich um ein französisches Kriegsschiff vom Anfang des 19. Jahrhunderts handelt. Die Besichtigung der Stelle beginnt mit einem Sprung ins Blaue. Man lässt sich in Richtung der Kanonen hinab, die sich in einer Tiefe von 54 Metern befinden, jedoch im Blauen bereits in 25 Metern zu erkennen sind. Nach der Besichtigung geht man zum Auftauchen über, indem man langsam die Tiefe verringert, während man die Wände, Spalten und kleinen Höhlen betrachtet. Die Kanonen selbst sind bedeckt von Algen- und Muschelablagerungen und unter ihnen lassen sich Langusten entdecken. Die Gesteinsmassen verbergen eine reiche und vielfältige Fischwelt: Muränen, Braune Zackenbarsche, Große Drachenköpfe, Zweibindenbrassen und Geissbrassen.


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Tauchstellentiefe
55

Stellen

GPS: N 43 02 46 | E 16 15 53 »
naheste Ortschaft: Vis
Entfernung: 5.5 nm

Allgemeine Charakteristiken

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