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Hans Schmidt

H. Schmidt, Richtung Bug
Jahrelang als ISTRA genannt wurde erst vor kurzem die wahre Identität des Wracks ermittelt – es handelt sich um das Dampfschiff „Hans Schmidt“. Obwohl es über das Schiff nicht viele Angaben gibt, sind die Basisinformationen bekannt. Dieses Dampfschiff wurde in den Niederlanden unter dem Namen ALBIREO im Jahre 1920 gebaut. Doch bald hat es einen neuen Besitzer bekommen, den gewissen Heinrich Schmidth, aber auch einen neuen Namen: „Hans Schmidt“, den es bis zu seinem Untergang im Jahre 1943 trug, nachdem es auf eine Mine geraten war. Während dem Versinken hat es sich in zwei Teile geteilt, so dass der Bug vom Rumpf abgetrennt liegt. Während man in seine Richtung taucht kann man bereits anhand der ersten Konturen, die in der Tiefe erscheinen, darauf schließen, dass es sich um ein großes Schiff handelt. Seine Dimensionen (Länge 60 m, Breite 11 m) werden sicherlich keinen Taucher gleichgültig lassen. Das Wrack liegt in einer aufrechten Position und der Teil aus Stahl ist fast unbeschädigt. Ein sehr interessantes Detail sind die Netze, in die das Wrack gewickelt ist, weshalb man während des Tauchens sehr vorsichtig sein muss und nicht empfohlen wird, in das Innere zu schlüpfen. Auf dem Grund, um das Wrack herum, kann man Gegenstände sehen, wobei es sich am wahrscheinlichsten um Minen und Bomben handelt. Wie das so oft der Fall ist, indem man eine Lebensform auslöscht, wird eine andere geboren, so ist es auch hier. Das Wrack ist nun der Lebensraum von Fischschwärmen und es ist auch möglich, Katzenhaie und Hummer zu Gesicht zu bekommen. Die Reste der Konstruktion sind von Meereslebewesen bedeckt, die das Wrack mit ihren Farben verschönern.


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Tauchstellentiefe
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GPS: N 44 54 00 | E 13 35 00 »
naheste Ortschaft: Rovinj
Entfernung: 11 nm

Allgemeine Charakteristiken

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